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Deutsche Industrie- und Handelszentren (DIHZ)

 

Ein relativ neues Instrument der Außenwirtschaftsförderung sind die Deutschen Industrie- und Handelszentren (DIHZ), an den Standorten im Ausland als "German Centres" bekannt. Die DIHZ basieren auf privater Trägerschaft. Sie vereinen Außenwirtschaftsfördereinrichtungen der deutschen Wirtschaft, der Bundesländer und der Bundesregierung unter einem Dach. Auf diesem Weg soll eine bessere Bündelung der oft vielfältigen Aktivitäten und Akteure von Bund, Ländern und der deutschen Wirtschaft im Ausland erreicht werden. Die DIHZ zielen vor allem auf kleine und mittlere deutsche Unternehmen. Sie ergänzen das bestehende Außenwirtschaftsförderinstrumentarium.

Büro-, Konferenz- und Schulungsräume sowie Ausstellungs-, Montage- und Lagerflächen stehen zu kostengünstigen und langfristig kalkulierbaren Mieten zur Verfügung. Außerdem werden jeweils umfassende Beratungs- und Serviceleistungen vor Ort angeboten.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

  • begleitet diese Projekte aktiv politisch,

  • unterstützt die räumliche Integration der Auslandshandelskammern bzw. der Delegiertenbüros der deutschen Wirtschaft und ggf. der Büros der BfAI-Korrespondenten in die DIHZ,

  • finanziert Informations- und Medienzentren in den DIHZ, um so die ersten Markterschließungsschritte insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen konkret zu unterstützen.

Die Abstimmung und der laufende Erfahrungsaustausch aller Beteiligten wird im Koordinierungsausschuß Deutsche Industrie- und Handelszentren gewährleistet. Bund, Länder und Wirtschaft sind hochrangig vertreten. Den gemeinsamen Vorsitz haben Prof. Dr. Leibinger als Vertreter der Wirtschaft und der baden-württembergische Wirtschaftsminister Dr. Walter Döring als Vertreter der Bundesländer.

Derzeit gibt es DIHZ in Jakarta, Singapur, Shanghai, Yokohama und in Moskau. Das DIHZ in Peking hat Anfang 1999 die Arbeit aufgenommen. Für das DIHZ in Mexiko-City wurde im November 1999 der Grundstein gelegt.

Weitere Informationen
Die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) informiert über die aktuellen Projekte.
www.bfai.com 

Ansprechpartner für weitere Informationen sind die Geschäftsführer des Koordinierungsausschusses:

Robert Bergmann
Industrie- und Handelskammer
Region Stuttgart
Postfach 10 24 44
70020 Stuttgart
Telefax: 0711/20 05-410

Dirk Frese
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V.
Postfach 71 08 64
60498 Frankfurt/Main
Telefax: 069/66 03-16 64

Reinhard Krause
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
11019 Berlin
Telefax: 030/2014-5491

Hans-Jürgen Lux
Wirtschaftsministerium
Baden-Württemberg
Postfach 10 34 51
70029 Stuttgart
Telefax: 0711/123-24 74

 

Jasper Steuerberater

 

 

Köln 01.08.2010