Inhaltsübersicht
1.
Chancen und Risiken
2.
Kapitalbedarf und Finanzierung
3.
Betriebsdaten
4.
Spezialisierung
5.
Kundenstruktur - Werbung - Aufträge
6.
Gütezeichen für Programme
7.
Kooperation
8.
Urheberrechtsschutz für Computerprogramme
9.
Versicherungen
10.
Rechtliche Voraussetzungen
11.
Kontakte
12.
Adressen und Infos für Existenzgründer in Nordrhein-Westfalen
Marktsituation
Der
Markt für Software und DV-Dienstleistungen hat sich in den letzten Jahren
mit der anhaltenden Verbreitung der elektronischen Datenverarbeitung
kontinuierlich ausgeweitet und expandiert weiterhin. Anbieter von Software
und Services können noch immer optimistisch in die Zukunft blicken.
DV-Dienstleister entwickeln Software, beraten und schulen, erfassen und
verarbeiten Daten, betreuen Netzwerke und warten die Hard- und Software.
Die
Umsätze der Branche sind 2000 in Deutschland um ca. 6% Prozent auf
insgesamt 56 Mrd. DM gewachsen. Auf die Software-Erstellung entfielen dabei
gut zwei Drittel des Gesamtumsatzes. Das Umsatzwachstum der Software und
DV-Dienstleistungsbranche dürfte sich 2001 etwas verlangsamen.
Ca.
44% des gesamten Marktvolumens entfallen auf den Teilmarkt
Standard-Software, nahezu 25% auf kundenindividuelle Software; der Rest entfällt
auf das Marktsegment DV-Dienstleistungen (Rechenzentrum-Service, DV-Beratung
und Schulung, Hardware-Wartung).
Die
Standard-Software umfasst Betriebssysteme und systemnahe Software, des
weiteren Software-Tools zur Erstellung von Softwareprodukten sowie
Anwendungssoftware. Im Gegensatz zur Standard-Software wird individuelle
Software im Auftrag des Kunden nach dessen Vorgaben entwickelt. Es handelt
sich dabei hauptsächlich um Anwendungssoftware. Zur
Individual-Softwareentwicklung wird auch die Systemintegration gezählt.
Hierbei handelt es sich um die komplette, integrierte Bereitstellung von
Software- und Hardwareprodukten sowie von Dienstleistungen aus einer Hand
zur Schaffung von partiellen oder gesamtheitlichen Informationssystemen beim
Anwender.
Die
stärksten Wachstumschancen hat nach wie vor der Teilmarkt
Standard-Software, der in der Vergangenheit hohe jährliche Zuwachsraten
erzielen konnte. Zufriedenstellend entwickelt sich der Markt für
Anwendungssoftware, wo derzeit viel in die Bereiche Client-Server (z.B.
Umstellung von zentralen Rechnern auf Client-Server-Architekturen), Geschäftsprozessoptimierung
und neue Technologien investiert wird. Die stärksten Wachstumsimpulse
kommen aus den Standardapplikationen, wohingegen sich das Geschäft mit der
Systemsoftware deutlich zurückhaltender entwickelte.
Sehr
dynamisch hat sich die Produktion von Individual-Software entwickelt. Die
zweistelligen Zuwachsraten der letzten Jahre werden aber nicht mehr
erreicht.Wichtige Impulse stammen vor allem aus den zahlreichen Geschäftsoptimierungs-Projekten.
Die Ausweitung der Nachfrage nach Standardapplikationen und das Thema
Digital Business werden Diebold zufolge besonders das Implementierungs- und
Systemintegrationsgeschäft fördern. Im Internet-Umfeld ist die Tendenz zu
beobachten, dass immer mehr komplexe Business-Prozesse an externe
Dienstleister ausgelagert werden (beispielsweise die Personalabrechnung oder
das Card Management).
Konzept
Ein
Softwarehaus kann heute mit sehr unterschiedlichen Konzeptionen gegründet
werden. Nach wie vor gibt es den Einzelkämpfer, der für Freiberufler,
Kleinbetriebe spezielle Programme nach den Vorgaben des Kunden erstellt oder
für größere DV-Betriebe bestimmte Aufgaben der mittleren Datentechnik übernimmt.
Einem ähnlichen Aufgabenbereich sehen sich auch die meisten größeren Häuser
in Deutschland gegenüber, die im Spezialistenteam Firmen- und/oder
Branchenprogramme entwerfen. Häufig erweitert sich der Aufgabenbereich auf
die Betriebsberatung im EDV-Bereich, die Gesamtlösungen für Hard- und
Softwareanschaffung der Kunden umfasst. Solche Beratungsdienstleistungen
nehmen einen immer größeren Anteil der Tätigkeit von Softwarehäusern
ein.
Im
PC-Segment konnten die Softwarehäuser einen erheblichen Marktanteil am
Gesamtabsatz erreichen. Allerdings dominieren im PC-Bereich die großen
Konglomerate. Fachleute raten Existenzgründern aufgrund des ruinösen
Preiswettbewerbs und der harten Konkurrenz in der Regel davon ab, sich im
PC-Segment selbständig zu machen. Einzige Ausnahme: Das Wissen um eine ganz
spezielle Nische und durch Berufserfahrung in diesem Bereich erworbenes
hohes Anwendungswissen (z.B. als Rechtsanwalt, Notar oder Zahnarzt). Zur
umfassenden EDV-Beratung gehört auch, sich auf dem Standardsoftwaremarkt
auszukennen. Eine Anpassung des Anwendungsprofils des Kunden an eine bereits
vorhandene Software kann eine kostengünstigere Problemlösung sein, als die
Entwicklung einer individuellen Software. Hinzu kommt auch ein nicht
unerheblicher Handel mit Hardware.
Der
überwiegende Markt für Software-Hersteller in Deutschland liegt derzeit
immer noch im Bereich der mittleren Datentechnik und reicht bis zu Großrechenanlagen.
Dennoch sollten auch die Chancen im Mikrocomputerbereich nicht übersehen
werden. Gute Branchenprogramme (z.B. für Makler) und Speziallösungen (z.B.
Baufinanzierung) werden mit zunehmender Beherrschung dieser Geräte durch
die Benutzer gefragt sein.
Außerdem
rechnen viele Branchen-Experten damit, dass langfristig der Weg weg vom
Mainframe hin zu vernetzten PCs und Einzelplatzsystemen führt. Wer sich auf
diesen Markt wagen will, muss nicht nur technisch ausgereifte Software
produzieren, sondern auch Zugang zu den großen Vertriebsnetzen finden. Hier
bietet sich die Zusammenarbeit mit den Herstellern an, die an einem
umfangreichen Programmangebot für ihre Produkte interessiert sind. Es gibt
daneben Vertriebsfirmen, an die man sich wenden kann.
Schon
so manche gute Startchance in diesem Marktsegment wurde durch fehlende
unternehmerische Umsicht verspielt. Erforderlich sind nicht nur
betriebswirtschaftliches Know-how, sondern auch eine gute Organisation von
Marketing und Vertrieb.
Wichtiger
als beispielsweise ein Informatik-Studium ist für einen
Software-Hersteller, dass er sich in dem Berufsfeld auskennt, in dem seine
Software eingesetzt werden soll. Eine solide EDV-Kenntnis ist selbst-verständlich
Voraussetzung. Besonders günstig ist ein gemischtes Team, das sich aus EDV-
und Anwendungsexperten zusammensetzt.
Kleine
und mittelständische Softwarehäuser müssen ihre Vor-Ort-Präsenz als
Vorteil nutzen. Denn gerade für sie gilt heute mehr denn je, sich in ihren
Leistungsangeboten zu konzentrieren, nach lukrativen Marktsegmenten zu
suchen und in diesen Segmenten ein eigenständiges Profil zu erarbeiten. Die
Ausgangslage des typischen mittelständischen Softwarehauses ist nach wie
vor kritisch. Nur über Kreativität im Leistungsangebot und neue
organisatorische Formen, die erlauben, stark kundenorientiert und
gleichzeitig effizient zu arbeiten, wird sich eine dauerhafte Unternehmenssicherung
erreichen lassen. Innovationsfähigkeit, ständig erweitertes Spezialwissen
und Flexibilität sind in dieser Branche Voraussetzungen für
unternehmerischen Erfolg.
Infos
zum europäischen Binnenmarkt
Europa-Telefon/EU-Informationsstelle
Für Fragen im Zusammenhang mit dem Europäischen Binnenmarkt ist das
"Europa-Telefon" im Bundesministerium der Finanzen eingerichtet
worden, bei dem Sie auch Adressen von EU-Beratungsstellen in Ihrer Region
erfahren können.
Tel.
030/2242-5555, e-Mail: eu-infostelle@bmf.bund.de
Euro-Info-Centre
GEBI
Auch über die Volksbanken und Raiffeisenbanken erhält man Informationen über
den Europäischen Binnenmarkt. GEBI, die EU-Beratungsstelle des
Genossenschaftlichen Finanz-Verbundes, wurde für die Bedürfnisse der
kleineren und mittleren Unternehmen gegründet. Die GEBI gibt diverse Broschüren
und Monatsbriefe heraus und unterstützt Unternehmer bei der Beschaffung von
Informationen über Märkte und Branchen in Europa, Investitionsmöglichkeiten
und Fördermittel in den europäischen Ländern, Adressmaterial,
Kontaktaufnahme mit Lieferanten und Abnehmern.
Euro-Info-Centre (GEBI)
Deutscher
Genossenschaftsverlag
Leipziger Str. 35, 65191 Wiesbaden
Tel. 0611/5066-388, Fax 0611/5066-550
E-Mail: EIC-GEBI@t-online.de
Internet: www.GEBI.de
Es
gibt große Softwarehäuser, die mit mehreren Systemen arbeiten. In der
Regel jedoch spezialisieren sich die Softwareproduzenten auf einen
bestimmten Hersteller, dessen Hardware sie genau kennen und für dessen
Kunden sie dann auch tätig werden. Zur Grundausstattung eines funktionellen
Arbeitsplatzes mit Rechner, Bildschirm, Drucker und Speicherkapazitäten benötigen
Sie je nach System und Ansprüchen zwischen DM 20.000 und DM 50.000. Im
PC-Bereich reichen schon DM 10.000 bis 15.000 für die Installation eines
Arbeitsplatzes. Für jeden weiteren Arbeitsplatz brauchen Sie dann nur noch
mit ca. DM 5.000 bei der mittleren Datentechnik zu rechnen, bei vernetzten
PCs wird es etwas teurer.
Die
Anlage nimmt heute nicht mehr viel Platz in Anspruch, sie stellt auch sonst
keine hohen Anforderungen an den Raum, in dem sie steht. Für den Start können
Sie Ihre eigene Wohnung als Betriebsstätte verwenden. Sie benötigen dann
lediglich noch eine Grundausrüstung für Büroarbeiten und die notwendigen
Telekommunikationsgeräte.
Über
die Dauer der Anlaufzeit lassen sich keine präzisen Angaben machen. Sie
kann sehr lang sein; manche Praktiker sagen, es brauche fünf Jahre und länger,
bevor man sich etabliert habe. Ein nebenberuflicher Start ist keine
Seltenheit. Wenn man Kunden kennt, kann man auch auf deren Hardware das
Programm entwickeln (vorausgesetzt der Kunde hat soviel Geduld), das erspart
für den Anfang die eigene Anlage. Zunächst gilt es, fixe Kosten (Personal,
Büromiete etc.) möglichst gering zu halten und erst das Notwendigste zu
investieren. Günstig ist es, mit einem langfristigen Auftrag zu starten,
der noch Kapazitäten offen lässt, aber trotzdem die Grundkosten schon
deckt. Als tendenziell schwierig gilt es, in dieser Branche Kundenkontakte
herzustellen und Aufträge von neuen Kunden zu bekommen. Fachleute
empfehlen, dass ein fester Kundenstamm unbedingt mitgebracht werden sollte.
Ist dies nicht der Fall, müsste ein Existenzgründer genügend finanzielle
Rückendeckung haben, um 2 Jahre ohne Gewinne überleben zu können. Außerdem
sollte die Eigenkapitalstärke ausreichen, um auch größere Aufträge
vorfinanzieren zu können.
Falls
die für eine strategische Neuorientierung erforderliche Eigenkapitalbasis
zu niedrig ist, sollte man die Möglichkeit von Kooperationen, strategischen
Partnerschaften, Gemeinschaftsprojekten bis hin zu Unternehmenszusammenschlüssen
erwägen.
Eine
solide Finanzierung ist ein notwendiger Bestandteil der Unternehmensplanung.
Die Summe, die man privat aufbringen kann, ist in den meisten Fällen kaum
ausreichend, um den gesamten Kapitalbedarf abzudecken.
Neben
den Banken hilft in solchen Fällen auch der Staat mit günstigen Krediten
(z.B. ERP-Kredite, Eigenkapitalhilfe) - wenn die Voraussetzungen stimmen.
Banken und Staat prüfen sorgfältig die persönliche Eignung des
Antragstellers, seine fachliche Qualifikation, die Erfolgsaussichten des
Vorhabens und erwarten auch eine angemessene Eigenbeteiligung bei der
Finanzierung.
Gerade
für kleinere Firmen ist es zudem wichtig, genügend Rücklagen zu haben, um
mit Neuinvestitionen und internen Qualifizierungsmaßnahmen flexibel auf den
strukturellen Wandel des Marktes reagieren zu können.
Der
Antrag auf staatliche Kredite muss in jedem Fall vor dem Beginn etwaiger
Baumaßnahmen oder der Tätigung von Investitionen bei einem Kreditinstitut
gestellt werden. Dort werden Sie auch darüber beraten, welche Förderprogramme
für Sie persönlich in Frage kommen bzw. welche Alternativen die Bank für
Ihre Finanzierung ggf. vorschlagen kann.
Schon
im Vorfeld der Gründung gibt es staatliche Hilfen: Mit einem Zuschuss von
50 % der Beratungskosten, max. 2.500 DM pro Beratung, fördert die
Bundesregierung Existenzgründungsberatungen. Die Beratungen dienen
insbesondere der Prüfung, ob eine tragfähige wirtschaftliche Vollexistenz
erreicht werden kann.
+
Überbrückungsgeld für Arbeitslose, die sich selbständig machen wollen.
Die
Bundesanstalt für Arbeit kann Arbeitslosen bei Aufnahme einer selbständigen
Tätigkeit ein Überbrückungsgeld gewähren (Par. 55a Arbeitsförderungsgesetz).
Dazu benötigen Sie u.a. die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle (z.B.
IHK, Handwerkskammer), aus der hervorgeht, dass Ihre geplante selbständige
Tätigkeit voraussichtlich auf Dauer eine ausreichende Lebensgrundlage
bieten wird.
Das
Überbrückungsgeld kann für maximal 26 Wochen in Höhe des Betrages gewährt
werden, den der Arbeitslose als Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe
zuletzt bezogen hat. Zusätzlich können Zuschüsse zu den Aufwendungen zur
Krankenversicherung und Altersversorgung auf Antrag gewährt werden.
Der
Antrag auf Überbrückungsgeld ist v o r Aufnahme der selbständigen Tätigkeit
bei dem Arbeitsamt zu stellen, bei dem Sie arbeitslos gemeldet sind. Dort
erhalten Sie auch weitere Auskünfte.
+
Kreditwürdigkeit
Das
Kreditgespräch eines Existenzgründers mit seiner Bank sollte sorgfältig
vorbereitet werden: Da Sie noch keine unternehmerischen Erfolge vorweisen können,
ist der persönliche Eindruck um so wichtiger. Sie müssen die Bank von
Ihrer Leistungsbereitschaft, Ihrem Können und Ihrer unternehmerischen
Qualifikation überzeugen. Die wirtschaftlichen Aussichten Ihres Vorhabens
werden Hauptbestandteil des Gesprächs mit dem Kreditberater sein: Ihr
Konzept muss überzeugen. Aber auch Ihre persönliche Vermögens- und
Einkommenssituation und die generelle Entwicklung der Branche, in der Sie
sich selbständig machen wollen, spielen eine Rolle.
Vor
der Kreditvergabe steht das unternehmerische Konzept. Es empfiehlt sich, dem
Kreditinstitut ein Gründungs- bzw. Investitionskonzept vorzulegen, das u.a.
folgende Informationen enthalten sollte: Marktbedingungen, Entwicklung,
Standortwahl, Kundenpotential, Konkurrenzsituation, notwendiger
Mitarbeiterstamm - und in Bezug auf die eigene Konkurrenzfähigkeit:
Produktpalette, Preis, Service sowie Erfolgsaussichten des Unternehmens als
Vollexistenz. Ferner wird in der Regel eine Umsatz-, Kosten- und
Ertragsvorschau gefordert, um die Wirtschaftlichkeit Ihres Unternehmens
einschätzbar zu machen. Vor allem bei der Zusammenstellung des
Zahlenmaterials empfiehlt es sich, einen auf Existenzgründungen
spezialisierten Unternehmensberater hinzuzuziehen (bitte beachten Sie in
diesem Zusammenhang die staatlichen Zuschüsse zur Unternehmensberatung für
Gründer).
Bereiten
Sie sich auf konkrete Fragen vor wie z.B.: Welche unternehmerischen Maßnahmen
haben Sie geplant und zu welchen Kosten? Wie viel Eigenmittel besitzen Sie?
Wie wollen Sie den Kredit tilgen? Wie lange sollen die Zinsen
festgeschrieben werden? Brauchen Sie später Zusatzkredite, die mit den
geplanten Investitionen zusammenhängen?
Und
vor allem: Welche Kreditsicherheiten können Sie bieten? In bezug auf diese
Frage kann es leicht zu Enttäuschungen kommen, da die Bank die aufgeführten
Sicherheiten manchmal nicht so hoch bewertet, wie Sie erhoffen. Hier einige
übliche Bewertungen:
-
Kontoguthaben
bei einem Kreditinstitut werden in voller Höhe bewertet. Das gilt auch
für Rückkaufswerte von Lebensversicherungen und Bausparguthaben.
-
In
der Regel werden festverzinsliche Wertpapiere mit drei Vierteln ihres
Wertes als Sicherheit angerechnet, Aktien mit fünfzig Prozent.
Für
ausländische Wertpapiere gelten besondere Regelungen.
Lassen
Sie auch nach der Kreditvergabe den Kontakt zu Ihrem Bankberater nicht abreißen
und sprechen Sie evtl. auftretende Probleme selbst an, ehe die Bank von
anderer Seite davon erfährt.
Info-Hotline
für Existenzgründer
Tel. 0228/831-2401
Experten
der Deutschen Ausgleichsbank beantworten hier alle Fragen rund um die
Finanzierung.
Die
zehn größten deutschen Softwareproduzenten erreichen einen Jahresumsatz
von jeweils über 100 Mio DM. Daran beteiligt sind jeweils Hunderte von
Mitarbeitern: kein Vorbild oder Orientierungspunkt für den Branchenneuling,
zumal die Jahresbetriebsleistung pro Mitarbeiter in der Branche zwischen DMÿ130.000
und DM 1,5 Mio schwankt. Häufigster Wert: DMÿ130.000 bis DM 300.000.
Praktiker halten einen Mindestumsatz von DMÿ130.000 pro Mitarbeiter und
Jahr für die unterste Grenze, bei der ein Unternehmen noch ausreichend
Investitionskapital für Entwicklungen, Marketingaktivitäten und Vertrieb
erwirtschaften kann.
Die
Erstellung eines Programms ist teuer. Konnte etwa früher ein Softwarehaus
ein Produktionsplanungs-System (PPS) für rund zwei bis fünf Millionen Mark
entwickeln, kostet dasselbe System heute bereits fünf bis zehn Millionen.
Neuentwicklungen sind für Einsteiger nicht empfehlenswert. Selbst wenn sie
gelingen, bedeuten sie meist ein unausgeglichenes Verhältnis von hohen
Investitionen mit sehr geringer Rendite. Wahrscheinlicher ist aber eher ein
hoher Verlust.
Die
Honorarsätze für Beratungsdienstleistungen und Erstellung von
beispielsweise Individual-Software können heute kaum noch unter DMÿ100 pro
Stunde liegen. Die rechnerischen Stundenerlöse bei 16 der größten
bundesdeutschen Software- und Beratungshäuser liegen zwischen 82 und 206
Mark. Bei größeren Softwarehäusern wird ein Gewinn von rund 7% als normal
angesehen. Nach Meinung von selbständigen Kollegen liegt ein angemessener
Gewinn in der Branche nicht unter 6% vom Jahresumsatz, den jedoch die
meisten Häuser nicht erreichen. Mittlere Standardprogramme werden zwischen
700 und 2.000 Mark angeboten. Standardprogramme werden wegen der höheren
Auflagen an den Kunden weit billiger verkauft, als ihre Herstellungskosten
verlangen würden. Auch wegen der langfristigeren Verlässlichkeit der
Hersteller geht der Trend in Unternehmen deutlich zur Verwendung von
Standardprogrammen.
Anders
bei der individuellen, direkt auf die Bedürfnisse des Kunden
zurechtgeschneiderten Software. Hierfür ist zunächst eine Betriebsanalyse
notwendig, die zu einer exakten Aufgabenstellung führen muss, von der
ausgehend das Programm gestaltet wird. Bezahlt wird entweder nach einem
vereinbarten Festpreis oder nach geleistetem Aufwand. Die Kunden bevorzugen
oft Festpreise, die ihnen die Kalkulation ihrer Kosten erleichtern. Für Sie
als Hersteller bergen solche Pauschalpreise aber Gefahren: Sie müssen bei
Festpreisen vorher wissen, ob Sie bei dem nötigen Aufwand auf Ihre Kosten
kommen. Als Anfänger werden Sie sich da häufig verschätzen oder -
schlimmer - Dumping-Angebote machen, um die Kunden nicht mit hohen Zahlen
abzuschrecken. Viele Software-Hersteller, die Festpreise veranschlagen,
legen hinterher drauf. Gerade in der Anfangsphase sollte man daher seine
Leistungen nach dem Aufwand berechnen.
Das
Honorar wird vom Marktpreis und den eigenen Kosten bestimmt. Die Forderung,
die man selbst stellen muss, um auf seine Kosten zu kommen, kann grob auf
die folgende Weise berechnet werden:
Zwischen
12 und 15 Tage im Monat (ca. 168 Tage im Jahr) können üblicherweise
abgerechnet werden. Der Rest der Zeit steht für "unproduktive" Tätigkeiten
wie Akquisitionsbemühungen, Weiterbildung und Verwaltung zur Verfügung.
Zumindest das Einkommen, das man als Angestellter verdient hat oder das
man für die eigenen Lebensbedürfnisse (incl. Versicherungen, Kreditraten,
Steuern) benötigt, sowie die laufenden Kosten für das Büro (Telefon,
Reisen, Schreibservice, Material, etc.) sollten in dieser Zeit
erwirtschaftet werden.
Man
rechnet das nötige Einkommen und die laufenden Kosten aufs Jahr hoch, teilt
durch die durchschnittlich 168 Abrechnungstage und erhält so die
Mindestforderung. Ob und in welcher Höhe die Marktverhältnisse darüber
hinaus eine Profitrate erlauben, muss im Einzelfall entschieden werden.
Es
gibt keine festgesetzte Gebührenordnung, die die Verhandlungsfreiheit in
irgendeine Richtung einschränkt. So bleibt der tatsächlich erzielbare
Tagessatz dem Verhandlungs-/Verkaufsgeschick des einzelnen überlassen.
Wichtig
für den Kunden und unbedingt angeboten werden muss die Wartung der Software
und Serviceleistungen wie Änderungsdienst etc. Aufgrund der zusätzlichen
Verdienstmöglichkeit sollte jeder Hersteller auf den Abschluss eines
Wartungsvertrages achten. In der Regel werden langfristige Wartungsverträge
geschlossen, die ca. 10% des Wertes der Software pro Jahr einbringen können.
Läuft Ihr Programm reibungslos, bedeutet dies eine zusätzliche Einnahme,
umgekehrt kann es bittere Verluste bedeuten. (Zu einer 6-monatigen Gewährleistungsgarantie
sind Sie ohnedies verpflichtet.)
Die
meisten Softwarehäuser spezialisieren sich. Zum einen beobachtet man die
Festlegung auf einen Hardwarehersteller, mit dessen System sie dann
ausschließlich arbeiten. Das bietet den Vorteil, ein System genau zu kennen
und schließlich auch einen Kundenstamm, wenn es gelingt, vom Hersteller
empfohlen zu werden. Eine solche Festlegung birgt natürlich das Risiko, vom
Schicksal des Herstellers abhängig zu sein.
Es
ist bestimmt nicht falsch, vor der Festlegung auf eine ganz bestimmte
Hardware den entsprechenden Markt genau zu beobachten, um sich nicht an eine
untergehende Marke zu binden. Zu einem entscheidenden Erfolgskriterium für
den Markterfolg eines Herstellers - und seines Händlers - ist die Verfügbarkeit
von ausreichender Standardsoftware geworden. Für Hersteller, die nicht
genug eigene Software auf den Markt bringen können, setzt daher die
IBM-Kompatibilität heute den Maßstab. Die andere Art der Spezialisierung
betrifft die Branche, für die die Programme entworfen werden. Eine solche
Spezialisierung auf bestimmte Anwendungen ist gerade für Einsteiger
unbedingt empfehlenswert. Viele Softwarehäuser legen sich auf einen
Branchenausschnitt fest, z.B. Zahnärzte oder Baufirmen etc., für deren
Belange sie Programme entwickeln. Dies hat den Vorteil, dass auch bei
individueller Software immer Teile anderer Programme integriert und die
Entwicklungskosten dadurch geringer werden können.
Einen
speziellen Nachholbedarf beim Einsatz dieser Software haben danach das
Baugewerbe, die Elektrotechnik und der Maschinenbau, während Großhandel
und Handelsvermittlung bereits recht gut ausgestattet sind. Ein besonders
stark wachsender Markt sind Mehrwertdienste im Bereich elektronischer Datenübertragung
wie Programme zur Portooptimierung, Abfrage von Datenbanken und
Weiterverarbeitung des Materials oder zum Bestell- und Rechnungswesen. Auch
hier ist es wesentlich rationeller, Standardsoftware individuell
zuzuschneiden als neue Software zu erstellen.
Hinzu
kommt die Möglichkeit, sich auf bestimmte DV-Aufgaben zu konzentrieren.
Seitdem sich computergesteuerte Zeichenmaschinen und CNC-Technik auch in
kleinen Produktionsbetrieben durchsetzen, liegt im graphischen Bereich
ebenfalls ein großes Aufgabengebiet für Softwarehäuser. Während die
Hardware-Preise auch im CAD/CAM-Bereich ständig rückläufige Tendenzen
aufweisen, bleibt die Software nach wie vor teuer. Wirtschaftliche Lösungen
für die Anwender sind auf diesem Sektor selten - entsprechend erfolgreich
kann sich ein Entwickler präsentieren, der Probleme und Bedürfnisse der
Betriebe ernst nimmt.
Eine
beachtliche Dimension haben mittlerweile Rechenzentrums- Dienstleistungen
erlangt, durch die DV-Anwendern Rechnerkapazität zur Verfügung gestellt
wird. Darüber hinaus erbringen Rechenzentren weitere DV-bezogene
Dienstleistungen bis hin zur gesamten externen Übernahme von DV-Aufgaben für
andere Unternehmen (Outsourcing, Facility Management).
Rechenzentrums-Dienstleistungen einschließlich Outsourcing und Facility
Management haben inzwischen ein Volumen von rund 5,8 Mrd. DM erreicht. Hier
wurde 1998 ein Zuwachs von 9% (1998: 8%) erreicht.
Für
die Zukunft wird erwartet, dass Business-Software und
technisch-wissenschaftliche Anwendungen ihren Marktanteil noch ausdehnen, während
Programme für den Hobby- und Heimbereich umsatzanteilig stark an Bedeutung
verlieren werden.
35
Prozent der Software werden hierzulande von der Industrie gekauft, 25
Prozent von Banken und Versicherungen, 11 Prozent von Behörden, 11 Prozent
von Dienstleistungsunternehmen, 10 Prozent vom Handel, der Rest von
sonstigen Anwendern. Das hat die Unternehmensberatung München (UBM)
ermittelt.
Eine
interessante Studie der IDC Deutschland ergab, dass die Pressearbeit der
Softwarehäuser den Absatzerfolg auf dem EDV-Markt entscheidend prägt. Je häufiger
ein Haus mit seinen Produkten im redaktionellen Teil der Computerfach- und
Wirtschaftspresse erscheint, desto stärker das Interesse des Publikums an
seinen Programmen. Dies gilt verstärkt für Standardsoftware, zumal die Käufer
in diesem Bereich verunsichert sind. Erfahrungen mit unzureichender Beratung
und falschen Programmen haben ein starkes Bedürfnis nach objektiver
Information hervorgerufen, das die Fachpresse befriedigen kann.
Der
Weg zum Kunden führt aber normalerweise über Empfehlungen und/oder
Kontakte, die noch aus dem alten Arbeitsverhältnis heraus geknüpft wurden.
Wer nicht im Unfrieden aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet, hat auch
Chancen auf weitere Empfehlung oder Programmieraufträge seines ehemaligen
Arbeitgebers. Interessant ist die Möglichkeit, mit einem Hardwarehersteller
zu kooperieren und die Anwendungssoftware für den jeweiligen Kunden zu
entwickeln.
Persönliche
Akquisitionsmethoden zeigen erfahrungsgemäß bessere Erfolgsquoten als
unpersönliche Werbung. Die Empfehlungswege sind vielfältig, aber nicht zufällig.
Zunächst einmal: Gute und solide Arbeit wird unter Kunden weiterempfohlen.
Doch darauf können Sie sich nicht allein verlassen. Die großen Hersteller
von Hardware unterhalten sogenannte Beraterkreise, deren Mitglieder
untereinander Informationen austauschen und die von den Herstellern an ihre
Kunden weitervermittelt werden. Bei guten Referenzen wird man in solche
Beraterkreise aufgenommen.
Größere
Softwarehäuser gelangen auch durch Werbung im großen Stil an Kunden. Auch
Anzeigenwerbung in Fachzeitschriften (der Zielgruppe, nicht der
Computerbranche) kann sich lohnen, wenn sie regelmäßig erfolgt (für Gründer
natürlich eine Geldfrage). Die Homepage im Internet sollte so gestaltet
sein, dass sie als Visitenkarte für die Qualität des Unternehmens stehen
kann.
Werbung
im geringeren Umfang verpufft erfahrungsgemäß und scheint daher nicht
rentabel. Die Chance für Neueinsteiger auf dem Softwaremarkt, über
kommerzielle Werbung Kunden zu gewinnen, ist praktisch gleich null. Ohne
Beziehungen sind Kunden kaum zu finden. Auf Kleinigkeiten zu achten, kann
jedoch Vorteile bringen: Ein gut gestalteter Briefkopf und Visitenkarten
sind nicht teuer, fallen aber angenehm auf und vermitteln Seriosität, zum
Beispiel bei Werbeaktivitäten wie Direct-Mail-Aktionen.
Direct-Mail-Werbung
könnte durch Informationspakete ergänzt werden, die der Adressat abfordern
kann. Informationspakete bestehen aus Broschüren über die Leistungen des
Hauses, über die neuesten EDV-Entwicklungen, Beschreibungen bereits
durchgeführter Projekte, Kostenbeispiele usw. Wer den öffentlichen Dienst
als Kunden gewinnen will, sollte die aktuellen Vertragsbedingungen der öffentlichen
Hand und möglichst auch die internen Dienstanweisungen von Behörden
kennen. So kauft der öffentliche Dienst, um die Sicherheit von Daten zu gewährleisten,
nur noch Software, die einen Zertifizierungsnachweis der Bundesanstalt für
Sicherheit in der Informationstechnik besitzt. Die Überprüfung eines
Programms muss vom Hersteller dort beantragt und bezahlt werden.
Wer
als Software-Hersteller die Qualität seiner Produkte durch eine unabhängige
Prüfung unter Beweis stellt, liegt gut im Rennen, da der Käufer dann
sicher sein kann, qualitativ hochwertige Software zu erhalten. Zwei
Institutionen bieten bisher eine solche Prüfplakette an, der TÜV und die Gütegemeinschaft
Software. Die Gütegemeinschaft ist dem Deutschen Institut für Gütesicherung
und Kennzeichnung angeschlossen (Tel. 02241/1605 26 oder 030/2601 2106). Es
handelt sich um einen rechtlich selbständigen Verein. Mitglieder sind etwa
80 Softwarehäuser/Institute und Hardwareproduzenten, allesamt erste
Adressen.
Die
Gütegemeinschaft Software vergibt die Gütezeichen "DIN-geprüft"
sowie "RAL-Gütezeichen", die nur solche Produkte bekommen, die
bewiesen haben, dass sie auch wirklich alles können, was
Produktbeschreibung und Dokumentation versprechen. Eine Mitgliedschaft ist für
Softwareproduzenten, die eine Prüfung wünschen, nicht erforderlich. Das
Programm wird in einem von sieben Instituten getestet, die eine Empfehlung
aussprechen. Auf dieser Basis wird dann die Auszeichnung von der Gütegemeinschaft
vergeben. Die Gebührenordung der Gemeinschaft bzw. des TÜV sind jeweils
dort zu erfragen (Adressen siehe Kontakte).
In
der Praxis ist die Existenzgründung als Einzelkämpfer sicher
beschwerlicher, dafür aber mit weniger Risiko behaftet als die "große"
Lösung im Team, die wesentlich mehr Kapital erfordert. Von kleinen
nebenberuflichen Aufträgen bis zu freiberuflicher Programmiertätigkeit hin
zur eigenen Firma gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Für einen
Alleininhaber besteht dabei allerdings die Gefahr, die eigene Qualifikation
zu vernachlässigen. Denn die ständige Jagd nach kleinen Aufträgen kann
dazu führen, dass die eigene Weiterbildung stagniert, was längerfristig
das Aus bedeuten könnte. Die zu erwartende technische Entwicklung wird
dahin gehen, dass die "leichteren" Programmiertätigkeiten
wegfallen werden und nur noch der bestehen kann, der über technisch hohe
Qualifikationen verfügt.
Für
einen Einzelkämpfer wird es schwer sein, an größere Aufträge (über DM
100.000) heranzukommen, da das Vertrauen der Kunden in einen Kleinbetrieb
meist nicht ausreicht und sie ihm das langfristige Warten der Software und
die Haftungsmöglichkeiten im Schadensfall nicht zutrauen. Gute Mitarbeiter
in dieser Branche haben ihren Preis: Weniger als DM 4.000 wird selbst
Absolventen frisch von der Uni nicht geboten; Spitzenkräfte verdienen
leicht DM 10.000 und mehr.
Die
Erstellung der Software ist das eine, der Vertrieb das andere hier bietet
sich Zusammenarbeit nicht nur an, sie ist geradezu eine Notwendigkeit und
wird auch häufig praktiziert.
Auch
für den Nur-Informatiker ist die Kooperation mit Kollegen wichtig, da das
Wissen auf diesem Gebiet schon so umfangreich geworden ist, dass es einer
allein nicht mehr überschauen kann und Teamarbeit manch über- flüssigen
Aufwand ersparen kann. Die Universität kann zwar zur unliebsamen Konkurrenz
werden, dennoch sind Kontakte dorthin für den Informatiker, der auf der Höhe
seines Faches bleiben will, wichtig.
Ein
Problem der Branche ist die Software-Piraterie. Es kommt immer wieder vor,
dass Programme gestohlen und weitergegeben werden, so dass dem Entwickler
große finanzielle Ausfälle entstehen können. Während zum Beispiel durch
den Verkauf einer "raubkopierten" Musikkassette der Hersteller
ein- bis zweistellige Beträge verliert, können im PC-Bereich etwa durch
illegales Kopieren leicht 1.000 Mark, bei einem CAD-Programm sogar 10.000
Mark "eingespart" werden, die dann dem Hersteller auf seinem Konto
fehlen.
Dem
Schutz der Programme standen früher im wesentlichen zwei Hindernisse
entgegen:
-
das
Fehlen einer brauchbaren Rechtsgrundlage,
-
das
Fehlen brauchbarer technischer Kopierschutzeinrichtungen. Schließlich
darf auch nicht vergessen werden, dass es ganze Bereiche gibt, die
ihrerseits wieder von der Software-Piraterie leben. Anders wären die
Computer-Fachbuchhandlungen kaum denkbar, die für manche
Standardsoftware (etwa Textverarbeitung) gleich fünf oder sechs
verschiedene Handbücher anbieten. Denn das Handbuch wird beim
Software-Klau meist nicht mitkopiert.
1993
brachte die Änderung des Urheberrechtgesetzes einen Durchbruch für die
Softwarebranche. Zwar mit Verspätung, dafür aber fast wortgetreu, wurde
die Richtlinie 91/250/EWG über den Softwareschutz als "Zweites Gesetz
zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes (UrhG)" in der Bundesrepublik
in Kraft gesetzt. Bedeutsamster Passus: Zur Bestimmung der Schutzfähigkeit
von Software sind weder qualitative noch ästhetische Kriterien anzuwenden.
Voraussetzung für den Schutz ist nur, dass es sich bei dem Computerprogramm
um ein individuelles Werk handelt. Es muss also "das Ergebnis einer
eigenen geistigen Schöpfung des Urhebers" darstellen. Damit sind
praktisch selbst Trivialprogramme von Jugendlichen geschützt.
Die
Tücken dieses Software-Rechtsschutzes stecken jedoch im Detail: Experten
sehen durch das neue Gesetz erhebliche Probleme sogar für die
Software-Hersteller heraufziehen, speziell für kleine und mittelständische
Firmen. Bei der Entwicklung ihrer Programme sind Programmierer in der Regel
gleichzeitig Anwender von Fremdsoftware und könnten als solche ebenfalls
per Urheberrechtschutz durch Software-Giganten "gegängelt"
werden.
Software-Hersteller
sollten sich über die geltenden Bestimmungen im Urheberrechtsschutz ausführlich
und genauestens informieren. Es sollte nicht dazu kommen, dass ein fertig
erstelltes Programm letzten Endes nicht vertrieben werden darf, weil etwa
Standardbausteine nicht weiterlizensiert wurden und Rechte von Dritten
verletzt werden.
Im
deutschen Urheberrecht gibt es kein amtliches Anmelde- und Prüfver- fahren
für urheberrechtlich geschützte Werke. Ob ein Programm geschützt ist oder
nicht, lässt sich demnach nicht einem Register o.ä. entnehmen, sondern
muss anhand des Programmes selbst geklärt werden. Hauptkriterium dafür
ist, ob eine persönliche geistige Schöpfung vorliegt. Da Computer-
Programme kaum ohne schöpferische Geistestätigkeit herstellbar sind,
unterliegen die allermeisten praktisch automatisch - von Gesetzes wegen -
dem Urheberrechtsschutz.
Grundsätzlich
gilt damit: Der Software-Hersteller hat rein rechtlich gesehen "den
Daumen" auf seinem Programm. Er kann die Verwendung seines Produktes
-
auf
nur einem Computer seines Kunden gestatten, hat der Kunde also mehrere
Geräte, muss er - theoretisch jedenfalls ebenso viele
Programm-Pakete kaufen
-
auf
mehreren Computern gestatten, etwa pauschal in einer ganzen Firma
(Lizenzvertrag)
-
überhaupt
freigeben. Das heißt, der Softwarehersteller kann im Prinzip auch auf
die wirtschaftliche Nutzung seiner Urheberrechte verzichten (z.B.
"Public- Domain-Software").
Neben
dem Schutz durch das Urheberrecht ist es unter Umständen auch möglich,
daneben Patentschutz für ein Programm zu erreichen. Dies ist vor allem dann
der Fall, wenn das Programm Teil einer patentierbaren technischen Erfindung
ist, etwa im Bereich der Steuerung technischer Verfahrensabläufe, bei der
Bildsignalverarbeitung oder der Systemsteuerung von Computern. Dazu muss das
Patent allerdings (z.B. beim Deutschen Patentamt) angemeldet und
letztendlich auch erteilt werden. Hat ein Kunde beispielsweise 20 PCs, wird
er kaum 20mal den Preis für sein Programm zahlen wollen. Wird das verlangt,
kauft der Kunde womöglich nur eine Kopie und stellt die restlichen 19 -
illegal - selbst her. Die bessere Lösung heißt hier, eine Vereinbarung zu
treffen, die dem Kunden eine pauschale Nutzung des Programms erlaubt. Und
zwar für einen Preis, der über dem für eine einzelne Programmkopie liegt,
aber unterhalb dessen, was für 20 komplette Pakete zu zahlen wäre.
Denn
trotz der mittlerweile verbesserten Rechtslage gibt es immer noch keinen
rundum zufriedenstellenden technischen Schutz gegen illegales Kopieren von
Software. Die bekannten technischen Schutzvorrichtungen verteuern das
Produkt und/oder erschweren die Benutzung durch den rechtmäßigen Nutzer.
Die meisten Software-Anbieter verlassen sich deshalb zunehmend auf den
rechtlichen Schutz.
Als
Selbständiger kommen Sie nicht umhin, Ihren privaten Versicherungsschutz zu
überdenken. Zudem sollten Sie Ihre Firma zumindest gegen existenzbedrohende
Risiken absichern. Hinzu kommen Risiken, die aus Ihrer Geschäftstätigkeit
erwachsen und bei anderen, z.B. Kunden, Schaden verursachen können.
-
Krankheit
Wer selbständig ist, kann wählen, ob er in der gesetzlichen
Krankenkasse bleibt oder sich privat versichert. Die Beiträge der
gesetzlichen Krankenversicherung sind von Alter, Geschlecht und Anzahl
der nicht erwerbstätigen Familienangehörigen unabhängig, während die
Privatversicherer für jedes Mitglied einen eigenen Beitrag berechnen. Für
junge, gesunde Einsteiger ohne mitzuversichernde Familienangehörige ist
eine Privatversicherung meist günstiger. Falls später Kinder
dazukommen, kann es teuer werden. Wenn Ihre Einnahmen von Ihrem persönlichen
Arbeitseinsatz abhängen, sollten Sie zusätzlich zu Ihrer
Krankenversicherung eine Tagegeldpolice abschließen. Sie sorgt dafür,
dass Sie bei längerer Krankheit zumindest Ihre wichtigsten persönlichen
und beruflichen Kosten decken können.
-
Vorsorge
Bei der Altersvorsorge
gibt es für Selbständige meist die Möglichkeit zwischen gesetzlicher
Rentenversicherung, Versorgungswerken bei einigen Berufsgruppen und/oder
privaten Versicherungen zu wählen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung
ist bei der gesetzlichen Versicherung enthalten; sie kann bei einer
Privatversicherung zusätzlich abgeschlossen werden. Derzeit gilt eine
private Vorsorge als günstiger, doch Prognosen über lange Zeiträume
sind immer mit Unsicherheiten behaftet. Auf jeden Fall sollten Sie
Preisvergleiche anstellen. Zur Absicherung Ihrer Familie oder von
Krediten sollten Sie zumindest eine Risiko-Lebensversicherung haben. Sie
zahlt im Todesfall die Versicherungssumme an die Hinterbliebenen oder
den Kreditgeber.
-
Versicherungen
für die Firma
Die Schadensmöglichkeiten sind je nach Betrieb sehr unterschiedlich und
lassen sich nur durch eine Risikoanalyse erfassen. Danach werden die
erforderlichen Versicherungen abgeschlossen. Erhebliche Risiken sollten
auf alle Fälle versichert werden, für Bagatellschäden kann man selbst
aufkommen. Wichtig sind Betriebsunterbrechungsversicherungen, die zusätzlich
zu den entsprechenden Sachversicherungen, wie Feuer, Sturm oder
Maschinenschaden abgeschlossen werden. Unabdingbar sind
Haftpflichtversicherungen für Schäden, die Sie oder Ihre Mitarbeiter
im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit verursachen bzw. für Sie auch
als Privatperson.
Für
das Betreiben eines Software-Hauses und für den Handel mit Software sind
weiter keine rechtlichen Voraussetzungen zu beachten. Beim zuständigen
Gewerbeamt (der Gemeinde, in der Sie die Geschäftsräume haben) müssen Sie
Ihr Gewerbe anmelden, darüber hinaus soll das zuständige Finanzamt
informiert werden. Innerhalb von acht Tagen nach Geschäftseröffnung müssen
alle Beschäftigten des Betriebes bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft
versichert werden.
Neueinsteiger
sollten sich gut überlegen, welche Gesellschaftsform sie ihrem Unternehmen
geben wollen. Haftungsbegrenzende Verträge schützen vor
Regressforderungen. Hier gilt es, ein ausgewogenes Maß zwischen
Versicherungen und Verträgen zu finden. Verträge sollten von notarieller
Seite auf ihre eventuelle Prozesstauglichkeit überprüft werden.
Zum
1.1.1999 sind Regelungen in Kraft getreten, um gegen Scheinselbständigkeit
vorzugehen. Wer als Auftragnehmer mindestens drei der fünf folgenden
Kriterien erfüllt, gilt als abhängig Beschäftigter und ist als solcher in
der gesetzlichen Sozialversicherung versicherungspflichtig.
-
Der
Auftragnehmer beschäftigt keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer.
-
Der
Auftragnehmer ist regelmäßig und im Wesentlichen nur für einen
Auftraggeber tätig. (Existenzgründer müssen nach ihrem
Unternehmenskonzept die Zusammenarbeit mit mehreren Auftraggebern
anstreben.)
-
Der
Auftraggeber oder ein vergleichbarer anderer Auftraggeber lässt
entsprechende Tätigkeiten regelmäßig durch von ihm beschäftigte
Arbeitnehmer verrichten.
-
Der
Tätigkeit des Auftragnehmers fehlen typisch unternehmerische Handlungen
wie Risikoübernahme, Eigenwerbung, unternehmerische
Entscheidungsfreiheit etc.
-
Der
Auftraggeber war zuvor der Arbeitgeber, und die selbständige Tätigkeit
entspricht der ehemaligen Arbeitnehmertätigkeit. Wird bei einer
Betriebsprüfung durch die Sozialversicherungsträger eine Scheinselbständigkeit
festgestellt, so hat der Auftraggeber die SV- Beiträge nachzuzahlen, da
dieser als Arbeitgeber behandelt wird. Dem Scheinselbständigen können
rückwirkend nur für die letzten drei Monate die SV-Beiträge vom
Honorar einbehalten werden.
Um
sicherzugehen, dass Sie als Auftraggeber keine Scheinselbständigen beschäftigen
(und somit alle Pflichten eines Arbeitgebers übernehmen), sollten Sie bei
Ihren freien Mitarbeitern nachfragen, welche der fünf Kriterien sie erfüllen.
Sollten
Sie selbst als Unternehmer fast ausschließlich für einen einzigen
Auftraggeber tätig sein, ist auch hier das Risiko der Scheinselbständigkeit
sehr hoch.
In
beiden Fällen ist wichtig: Schaffen Sie eindeutige Verträge. Legen Sie
schriftlich fest, dass alle Beteiligten frei unternehmerisch tätig sind,
das heißt u.a., dass Aufträge abgelehnt werden dürfen und andere Kunden
bedient werden können und dass die Arbeit vom Auftragnehmer - abgesehen von
Auftragsbeschreibungen und Deadlines - eigenverantwortlich ohne
Zeitvorgaben, Weisungen und Rückmeldungen erledigt wird.
Alle
gesetzlichen Krankenkassen beantworten Anfragen kostenlos, da sie nach dem
Sozialgesetzbuch der Auskunfts- und Beratungspflicht unterliegen. Ansonsten
können auch Steuerberater oder Fachanwälte (gegen Gebühr) sichere Verträge
formulieren.
+
Fachverbände
BITKOM
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V.
Albrechtstr. 10, 10117 Berlin
Tel. 030/27576-0, Fax 030/27576-400
Internet: www.bitkom.org
Zentralverband
Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Stresemannallee 19, 60596 Frankfurt
Tel. 069/630 20, Fax 069/630 23 17
Internet: www.zvei.de
Fachverband
Informationstechnik
im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.(VDMA) und
Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie e.V.(ZVEI)
Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt
Tel. 069/6603-1531, Fax 069/6603-1510
Internet: www.fvit-eurobit.de
+
Weiterbildung
Gelegenheit
zur Weiterbildung in Form von Seminaren und Symposien bietet die
Gesellschaft
für Informatik e.V. (GI)
Wissenschaftszentrum
Ahrstr. 45, 53175 Bonn
Tel. 0228/3021-45 Fax 0228/3021-67
Internet: www.gi-ev.de
Sie
können dort als Mitglied aufgenommen werden, sofern Sie ausgebildeter
Informatiker sind.
+
Betriebs-/Existenzgründungsberatung
RKW
- Rationalisierungs-Kuratorium der Deutschen Wirtschaft e.V.
Düsseldorfer Str. 40, 65760 Eschborn
Tel.06196/495-1, Fax 06196/495-303
Internet: www.rkw.de
Neben
verschiedenen Veröffentlichungsreihen zur Unternehmensführung führt das
RKW in seinen Landesgruppen auch Seminare für Führungskräfte der
Wirtschaft durch. Weiterhin berät das RKW auch Existenzgründer und
Unternehmer mit eigenen Experten und ver- mittelt qualifizierte unabhängige
Berater, wenn eine intensive Vorbereitung Ihres Vorhabens das erfordert. Die
Beratungskosten werden vom Bund mit Zuschüssen gefördert.
Die
folgenden Verbände setzen an die Qualität ihrer Mitglieder recht hohe Maßstäbe
an und können regional Existenzgründungsberater benennen:
Bundesverband
Deutscher Unternehmensberater (BDU) e.V.
Friedrich-Wilhelm-Straße 2, 53113 Bonn
Tel. 0228/916 10, Fax 0228/916 126
Internet: www.bdu.de
Vereinigung
Beratender Betriebs- und Volkswirte (VBV) e.V.
Holstenstr. 15, 25335 Elmshorn
Tel. 04121/252 52, Fax 04121/25 867
Internet: www.vbvev.de
Bundesverband
der Wirtschaftsberater (BVW) e.V.
Lerchenweg 14, 53909 Zülpich
Tel. 02252/81361, Fax 02252/2910
Internet: www.bvw-ev.de
Betreuungsverbund
für Unternehmer und Selbständige e.V. (BUS)
Rosenheimer Str. 139/10
81671 München
Tel. 089/450634-0, Fax 089/450634-31
E-Mail: bus.muenchen@t-online.de
Die
Beratungskosten werden im Allgemeinen vom Bund bezuschusst.
+
Fördermittel-Datenbank
Das
Bundesministerium für Wirtschaft bietet im Internet eine Existenzgründer-Datenbank
an, in der Sie sich über die aktuellen Förderprogramme des Bundes, der Länder
sowie der EU informieren können. Die Datenbank enthält die vollständigen
Richtlinientexte sowie zusätzliche Informationen. Der gesamte
Informationsbestand wird alle zwei Wochen aktualisiert, wobei die
wichtigsten Änderungen als solche gekennzeichnet werden. Bundesministerium
für Wirtschaft
Internet:
www.bmwi.de
Ein
besonderer Beratungsservice für Existenzgründer:
Bundesarbeitsgemeinschaft
"ALT HILFT JUNG": Fachleute, die aus dem Berufsleben ausgeschieden
sind, geben Starthilfe durch Beratung in kaufmännischen, finanziellen und
organisatorischen Fragen.
ALT
HILFT JUNG e.V.
Kennedyallee 62-70, 53175 Bonn
Tel. 0228/88 92 36, Fax 0228/88 93 48
Die
Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD)
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Tel. 030/20308-1515 und 1517, Fax 030/20308-1522
Internet: www.wjd.de
bieten
Hilfestellung mit einem umfangreichen Netzwerk von erfahrenen Existenzgründern
und nennen Ihnen die Adresse des für Ihren Betriebssitz zuständigen
Landesverbandes.
+
Programmprüfung
Gütegemeinschaft
Software
c/o TÜV Rheinland
Am grauen Stein, 51105 Köln
Tel. 0221/806-1330, Fax 0221/806-2581
+
Fachmessen
Nutzen
Sie die Gelegenheit zur Information und zum fachlichen Austausch unter
Kollegen, die Messen bieten. Hier die wichtigsten, die auch Software
ausstellen:
Orgatec
- Internationale Fachmesse für Einrichtung und Management von
Office und Objekt
Köln,
24.10. - 29.10.2002
Auskünfte über: Messe- und Austellungs-Ges.m.b.H. Köln
Messeplatz 1, 50679 Köln, Tel.0221/821-0, Fax 0221/821-2574
Internet: www.koelnmesse.de
* CeBIT - World Business
Fair
Office
Automation. Information Technology. Telekommunications
Hannover, 13.3. - 20.3.2002 und 12.3. - 19.3.2003
Auskünfte über: Deutsche Messe AG, Messegelände, 30521 Hannover
Tel. 0511/890, Fax 0511/893 26 26
Internet: www.messe.de
*
SYSTEMS - Fachmesse für Informationstechnologie
und Telekommunikation mit Kongress
München, 15.10. - 19.10.2001 und 14.10. - 18.10.2002
Auskünfte über: Messe München GmbH, Messegelände
80325 München, Tel. 089/949-01, Fax 089/949-09
Internet: www.messe.muenchen.de
*
infobase - Internationale Messe für Information und Kommunikation
Frankfurt/Main, 4.6. - 6.6.2002
Angebotsschwerpunkte: Datenbanken, Informationssysteme,
Telekommunikation, Multimedia, Netzwerktechnik, Software etc.
Auskünfte über: Messe Frankfurt GmbH
Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt
Tel. 069/75 75-0, Fax 069/75 75-6433
Internet: www.messefrankfurt.com
Die
langfristig geplanten Termine dieser Messen können nicht immer eingehalten
werden. Achten Sie deshalb auf aktuelle Ankündigungen z.B. in der
Fachpresse, wenn Sie eine der Messen besuchen wollen.
+
Fachzeitschriften (Auswahl)
Chip
- Computer & Communications, monatlich
Vogel-Verlag, Max-Planck-Str.7/9, 97082 Würzburg
Tel. 0931/418-0, Fax 0931/418-2100
Internet: www.chip.de
PC
ONLINE - Internet Kommunikation Business, monatlich
Vogel-Verlag, Max-Planck-Str.7/9, 97082 Würzburg
Tel. 0931/418-0, Fax 0931/418-2100
Internet: www.pconline.de
PC
INTERN, monatlich
Data Becker GmbH & Co. KG
Merowingerstr.
30, 40223 Düsseldorf
Tel. 0211/93347-0, Fax 0211/93347-77
Internet: www.pcintern.de
PC
PRAXIS, monatlich
Data Becker GmbH & Co. KG
Merowingerstr.
30, 40223 Düsseldorf
Tel. 0211/93347-0, Fax 0211/93347-10
Internet: www.pcpraxis.de
Computerzeitung,
wöchentlich
Konradin Verlagsgruppe
Ernst-Mey-Str. 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel. 0711/75 94-0, Fax 0711/75 94-390
Internet: www.computer-zeitung.de
Computerwoche,
wöchentlich
Computerwoche Verlag GmbH, Brabanter Str.4, 80805 München
Tel. 089/360 86-0, Fax 089/360 86-118
Internet: www.computerwoche.de
c't
magazin für computer technik, monatlich
Verlag Heinz Heise GmbH & Co. KG
30625 Hannover, Helstorfer Str. 7
Tel. 0511/5352-300, Fax 0511/5352-417
Internet: www.ix.de
INFORMATIONWEEK
Das zweiwöchentliche IT-Magazin
CMP-WEKA Verlag GmbH &
Co.KG, Gruber St. 46a, 85586 Poing
Tel.
08121/951-531, Fax 08121/951-667
Internet: www.informationweek.de
DATACOM,
monatlich
Das Management-Magazin für Daten- und Telekommunikation
CMP-WEKA Verlag GmbH &
Co.KG, Gruber St. 46a, 85586 Poing
Tel.
08121/95-1501
Internet: www.datacom-magazin.de
Computer
Reseller News, wöchentlich
Die Zeitschrift für Fachhändler, VARs und Systemhäuser
CMP-WEKA Verlag GmbH &
Co.KG, Gruber St. 46a, 85586 Poing
Tel.
08121/95-1501, Fax 08121/95-1597
Internet: www.channelweb.de
+
Fachliteratur
Die
Neuen Medien
Das aktuelle Praktiker-Handbuch in zwei Bänden, Loseblatt-Sammlung,
Grundwerk über 1100 Seiten
Band 1: Technik, Anwendungen, Marketing
Band 2: Recht
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, Karlstr.41, 89073 Ulm/Donau
Tel. 0731/152001
+
Kataloge
Software-Angebot
für Unix: JSJS UNIX Report, 3.700 Unix-Pogramme, 120
Firmenprofile, DM 230,-
Software-Angebot
für mittlere und größere Computersysteme:
"ISIS Software Report", 2.800 Programme, DM 325,-
PC-Programme
und PC-Systeme:
"ISIS Personal Computer Report", 5.000 Programme, 90
Firmenprofile,
DM 138,-
Unternehmen,
Konzepte und Programme für Rechneranwendungen in
Entwicklung, Konstuktion und Fertigung:
"ISIS Engineering
Report", 1.100 CAD/CAM/PPS-Programme, 70
Firmenprofile,
DM 230,-
alle
hrsg. und verlegt bei
Nomina GmbH, Albert-Schweitzer-Str. 64
817835 München
Tel. 089/673495 0, Fax 089/673495-11
+
Fachverbände
ZVEI
Landesstelle Nordrhein-Westfalen
Schanzenstr. 30, 51063 Köln
Tel. 0221/96228-19, Fax 0221/96228-31
+
Erste Anlaufadressen
Die
Industrie- und Handelskammern geben mit ihrer kostenlosen Existenzgründungsberatung
erste Antworten auf Ihre Fragen und vermitteln Sie bei Bedarf an
Spezialisten für weiterführende Beratungen. Sie zeigen Ihnen u.a. einen
Weg durch die vielfältigen staatlichen Förderprogramme aus Bundes- und
Landesmitteln. Ihre örtliche Kammer finden Sie im Telefonbuch oder über
die Vereinigung der
Industrie-
und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen
Goltsteinstr. 31
40211 Düsseldorf
Tel. 0211/367 02-0, Fax 0211/367 02-21
e-Mail: kv.nrw@duesseldorf.ihk.de
Service
der IHKs: u.a. kostenlose Beratung für Existenzgründer + Auskunft über
gewerberechtliche Fragen + Hilfe bei Standortsuche + Seminare +
Kooperationsbörse
+
Informationen rund um das Thema Existenzgründungen
"GO!"
Gründungs-Offensive
Info-Line: 01802-4114
Internet: www.go-online.nrw.de
+
Finanzierungsberatung
Die
Volksbanken, Raiffeisenbanken und Spar- und Darlehenskassen verfügen über
ein EDV-gestütztes Beratungssystem GENO-STAR, welches in kürzester Zeit
einen optimalen Finanzierungsplan, Kapitaldienstplan und Hinweise auf
einzureichende Unterlagen liefert.
+
Betriebs-/Existenzgründungsberatungen
RKW-Landesgruppe
Nordrhein-Westfalen
Sohnstr. 70, 40237 Düsseldorf
Tel. 0211/680 01-0, Fax 0211/680 01-68
Internet: www.rkwnrw.de
+
Öffentliche Finanzierungshilfen
Gesellschaft
für Wirtschaftsförderung des Landes Nordrhein-Westfalen
Kavalleriestraße 8-10, 40213 Düsseldorf
Info-Hotline zum Ortstarif: Tel. 01802-4114, Fax 0211/13000-154
Internet: www.gfw-nrw.de
Service:
u.a. Beratung über die verschiedenen Förderprogramme des Bundes und des
Landes (speziell unter dem Gesichtspunkt der Ansiedlung an besonders geförderten
Standorten)
+
Berufsgenossenschaft
Für
die Unfallversicherung und Versicherung gegen Berufskrankheit ist in Ihrer
Branche zuständig die
Verwaltungs-Berufsgenossenschaft
22281 Hamburg
Tel. 040/514 60, Fax 040/51 46 27 71
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